Golferin Nadine Dreher im Interview

„Erfolg ist mein Ziel“

Golf ist mehr als adrett gekleidetes Spazieren über sattes Grün mit Bag im Schlepptau. Dennoch hängt dem Sport ein fades wie elitäres Image an. Zu Unrecht, sagt Nadine Dreher, 23. Nur körperlich fitte und mental starke Spieler schaffen den Weg nach ganz oben. Die Wienerin hat sich dazu entschlossen, Profi Golferin zu werden. Mit uns spricht sie über beinharte Trainingsroutine, Motivation und hochgesteckte Ziele auf ihrem Weg in die Ladies European Tour. 

Golf ist in Österreich nicht der populärste Sport – wie bist du dazu gekommen und wann hast Du dich entschieden, Profisportlerin zu werden?

Alles fing mit einem Flyer von der lokalen Golfrange in Korneuburg bei Wien an. Ich war damals 14 und besuchte gemeinsam mit meiner Mama daraufhin den Sommerkurs für Anfänger. Wir waren selbst überrascht. Es machte uns Riesenspaß. Der Ehrgeiz gepackt hat mich aber nicht von Anfang an. So richtig klar wurde es mir erst nach vier Jahren, mit 18,  als ich ein Sport Vollstipendium an der Louisiana State University in den USA bekam. In den vier Jahren Uni konnte ich intensiv trainieren, für mein Team bei zahlreichen Turnieren antreten. Irgendwann war klar: Ich möchte mein Hobby zum Beruf machen und richtig erfolgreich werden als Golferin.

Ist Golf spannend? Worin liegt die Herausforderung?

Sicher. Golf ist wirklich spannender, als viele meinen. Es hat auch nicht überall den Ruf des Pensionistensports. Das ist gar nicht gerechtfertigt. Man hat 14 verschiedene Schläger im Bag, mit jedem einzelnen ist ein anderer Schlag möglich und nur der eine Schlag zählt. Auch die Platzbeschaffenheit zählt,  jeder Platz ist unterschiedlich. Eine immer unberechenbare Komponente ist das Wetter. All diese Faktoren zusammen machen Golf zu einer spannenden Herausforderung.

Was sind deine nächsten Ziele in deiner jungen Karriere als Profi Golferin?

Ich spiele heuer auf der LET Access Tour und der spanischen Santander Tour. Mein Ziel für nächstes Jahr ist es, mich für die Ladies European Tour (LET), die höchste Tour im europäischen Damengolf, zu qualifizieren. Ich möchte mich erfolgreich etablieren.

Was sind die Faktoren, die dich am ehesten zum Training motivieren?

Mein Ehrgeiz 🙂 Ich bin ein sehr zielstrebig und möchte auf jeden Fall den Sprung auf die LET schaffen. An Tagen mit weniger Motivation, halte ich mir dieses Ziel vor Augen.

Gibt es also auch Trainingseinheiten, die dir gar keinen Spaß machen?

Ich muss zugeben, Training bei Regen und Kälte bedeutet Überwindung für mich. Im Großen und Ganzen trainiere ich sehr gerne und in unterschiedlichen Bereichen. Vielfalt bringt Abwechslung, so kommt keine Langeweile Trainingsroutine auf.

DIMOVE WAVEpro eignet sich für das Golf Training, weil...

Weil das Gerät Koordination, Balance, Kräftigung, und Kraftausdauer zur gleichen Zeit trainiert. Zudem lässt sich das Training immer steigern, womit es nie einfach und langweilig wird, sondern immer eine Herausforderung bleibt.

Wie oft trainierst du in der Woche?

Ich trainiere 6 Tage pro Woche. Ein Tag braucht der Körper zur Regeneration und zum Kopf frei bekommen. 🙂 Mit Golf und Fitnesstraining gemeinsam komme ich im Schnitt auf eine 40-Stunden-Woche.

Du trainierst auch mit der DIMOVE WAVEpro – ist Dir der „Erstkontakt“ in Erinnerung geblieben?

Sicher! Ich war vom ersten Training sehr begeistert. Ich hätte mir das Training niemals so anstrengend vorgestellt. Es ist eine super Abwechslung zu meinem Fitnessplan.  

Spaß oder Anstrengung – welcher Faktor bestimmt dein DIMOVE WAVEpro Training?

Ich liebe es mich auszupowern und an meine Grenzen zu gehen. Die DIMOVE WAVEpro bringt meine Muskeln zum Brennen, wie sonst kein anderes Gerät. Beim “normalen” Fitnesstraining, ist es schwierig mich so zu pushen, da mach ich dann oft die eine oder andere Wiederholung weniger, vor alle wenn ich müde bin.

Welche Übung bringt dich an deine Grenzen?

Klimmzüge. Damit habe ich mir immer schwer getan. Im Winter habe ich intensiv trainiert. Heute bin ich stolz: Ich schaffe fünf Klimmzüge 🙂

Wie baust du DIMOVE WAVEpro in dein Workout ein?

Das DIMOVE WAVEpro Training ist eine tolle Abwechslung zu meinem Kraft-und Ausdauertraining. Ich ersetze damit gerne in turnierfreien Wochen eine Krafteinheit. In der off season im Winter gibt es eine ergänzende Einheit zum Trainingsplan.

Welche Trainingsmöglichkeiten und Herausforderungen bietet dir DIMOVE WAVEpro, die andere Geräte nicht bieten?

Sie verbindet so viele Trainingsinhalte. Balance, Koordination, Kraft, Kraftausdauer und Konzentration. Ich habe noch nie zuvor auf einem Gerät, so viele Bereiche auf einmal abgedeckt. Besonders herausfordernd wird das Training mit Zusatzgewichten oder Super-Bändern. Der Faktor Koordination erhöht sich dadurch und auch der Widerstand wird im Mehr an Muskelbrennen spürbar.

Kraft, Konzentration, Koordination – in welchem Verhältnis stehen die drei Komponenten für dich?

Diese drei Komponenten spielen für mich gerade im Golf eine große Rolle. Deshalb gefällt mir auch das Training auf der DIMOVE WAVEpro so gut. Im Golf muss man sich über eine lange Zeit, bei einer 18-Loch Runde etwa fünf Stunden am Stück konzentrieren. Reicht es nicht an Kraft und Ausdauer, macht sich das sofort in mangelnder Konzentration bemerkbar. Schlechte Schläge passieren deshalb. Koordination ist sehr wichtig, da man sich an die unterschiedlichsten Lagen am Golfplatz anpassen muss, um von jedem Standort aus den bestmöglichen Schlag zu machen.

2017-05-20T06:41:30+00:00