Was tun bei chronischen Rückenschmerzen?

Volkskrankheit Rückenschmerz – ist immer wieder als Schlagzeile quer durch alle Medien zu lesen. Hinter dem geflügelten Wortpaar steht ein weithin bekanntes Problem. Arbeit ist im 21. Jahrhundert längst zu großen Teilen etwas Abstraktes geworden. Und so sitzen Millionen von Menschen 40 Wochenstunden vor ihrem Computer, denken nach, feilen Ideen aus und schreiben Konzepte. Oft beschränkt sich die körperliche Aktivität an einem acht Stunden Arbeitstag auf Tastenklopfen, den Weg zum nächsten Meeting und den kurzen Rückzug auf’s stille Örtchen. Die Folgen von Bewegungsmangel sowie ausdauernder Arbeit im Sitzen sind weitreichend: Konzentrationsschwäche, psychische Belastungsstörungen, chronische Schmerzen, Herz- Kreislauferkrankungen, etc.

Etwa die Hälfte aller Österreicherinnen haben chronische Rückenschmerzen.

Weil durch zu wenig beziehungsweise einseitige Belastung (stundenlanges Sitzen) die Tiefenmuskulatur des Skeletts und die autochthone Rückenmuskulatur rund um die Wirbelsäule verkümmert, kommt es zu ausgeprägten Schmerzerscheinungen. Nach der aktuellen ATHIS (Austrian Health Interview Survey) Gesundheitsbefragung der Statistik Austria sind Kreuzschmerzen und Rückenschmerzen häufigste chronische Krankheit der ÖsterreicherInnen. Knapp die Hälfte aller Befragten gibt an, häufig oder sogar chronische Rückenschmerzen zu haben.

Wer viel im Sitzen arbeitet, leidet häufig an immer wieder kehrenden Rückenschmerzen. Was viele leider nicht wissen: Selbst wenn man sich Zeit für Bewegung und Sport schafft, ist das alleine oft zu wenig, um chronische Rückenschmerzen zu besiegen. Schlimmer noch: Wer deutliche Defizite in seiner Tiefenmuskulatur hat – hervorgerufen zum Beispiel durch jahrelange Schreibtischarbeit ohne körperlichen Ausgleich – kann durch die Skelettmuskulatur belastende Sportarten seine Schmerzen noch verstärken. Denn die Tiefenmuskulatur und autochthone Rückenmuskulatur hat nichts mit definierten Trapezschultern oder einem Waschbrettbauch tun.

Autochthone Rückenmuskulatur und Tiefenmuskulatur – ein Überblick

Unsichtbare Körperstütze. Die autochthone Rückenmuskulatur ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Bewegungsapparates. Sie erstreckt sich an beiden Seiten der Wirbelsäule und verläuft vom Kopf hinunter über den Brustkorb bis hin zum Becken. Weil sie dafür zuständig ist, die Wirbelsäule zu stützen und aufrecht zu halten lautet der lateinische Name Musculus erector spinae („Aufrichter“).

Wie auch die Wirbelsäule verfügt der gesamte Bewegungsapparat über Muskeln, die für die aktive Bewegungsgestaltung und Stabilisation verantwortlich sind. Diese Muskeln sind – auch bei gut trainierten Menschen – niemals sichtbar, weshalb der Volksmund von Tiefenmuskulatur spricht

Rückenmuskulatur – richtiges Training ist entscheidend

Stabilisierende Übungen. Grundlage für jede Form der Bewegungen ist das funktionierende Zusammenspiel zwischen Muskulatur und Nervensystem. Training auf diesem Gebiet – das propriozeptives Training – beinhaltet Übungen auf instabilen Unterlagen. Das können Balance-Pads und Wackelbretter sein, das kann der freie, unruhige Waldboden sein oder auch das balancieren auf einem Bein.

Übungen aus dem Bereich der Functional Fitness sind auch zielführend. Dabei werden Bereiche von Stabilisations- und Balancetraining mit Inhalten aus dem Krafttraining und Eigengewichtstraining kombiniert. Auch einige Posen aus dem „klassischen“ Asana Yoga (zum Beispiel Tänzer oder Standwaage) trainieren die tiefe Muskulatur im Rücken.

Die instabile Grundsituation auf der DIMOVE WAVEpro schafft ein hoch effizientes Setting, um unter professioneller Aufsicht, aktiv aber vollkommen unbewusst die Tiefenmuskulatur des Körpers zu trainieren.

Trainingseffekte auf einen Blick

Schmerzprävention. Menschen, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden, können vom Training auf der WAVEpro profitieren. Bei relativ geringem Trainingsaufwand wird der Mehrwert schnell spürbar. Das liegt einerseits an der innovativen Konstruktion der WAVEpro, andererseits am durchdaten Trainingskonzept. Das Training findet immer in Begleitung eines Personal Coaches statt, der darauf achtet, dass Fehlhaltungen ausgeglichen und die Übungen höchst effizient durchgeführt werden.

Anti-Aging-Effekt. Mit zunehmendem Alter nehmen alle koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewichts-, Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit ab. Durch regelmäßiges Training der Tiefenmuskulatur kann dem natürlichen Alterungsprozess entgegen gewirkt werden.

  • Weniger Rückenschmerzen

  • effizienten Training, kurze Einheiten, hohe Motivation

  • gezieltes Personal Coaching

  • Stressabbau und Stressvorsorge

  • Spaß an der Bewegung

  • Konzentrations- und Koordinationsaufbau

Endlich schmerzfrei – das Leben ohne chronische Rückenschmerzen

DIMOVE Geräte schulen den gesamten Körper in seiner Wahrnehmung, Steuerung und Koordination. Das feine an den DIMOVE Geräten ist, dass jeder auf ihnen trainieren kann – ganz unabhängig vom Grad der Fitness. Mit dem regelmäßigen Training auf der WAVEpro, wird die Tiefenmuskulatur nachhaltig gestärkt, bestehende Beschwerden und Schmerzsymptome werden gelindert.

Die gute Nachricht: Neun von zehn Menschen, die an chronischen Rückenschmerzen leiden, können diese durch gezieltes Training und ausreichende Bewegung in den Griff bekommen. Gut Trainierte Rückenmuskeln können Schmerzen vorbeugen und vorhandene Beschwerden lindern.